Lehrerweiterbildung „Especialización en Pedagogía Waldorf en el Perú“ 2019

 

Die Gruppe während des VIII. Intensivmoduls in Cusco (Juli 2019)

Im Jahr 2019 wurde die Lehrerweiterbildung mit dem Grundanliegen weitergeführt:

Stärkung der persönlichen und beruflichen Fähigkeiten des Lehrers, Erweiterung seiner Kenntnisse, Entwicklung einer wachsenden Eigenständigkeit bezüglich der pädagogischen Kriterien und Fertigkeiten, um auf diese Weise einen Beitrag zur Erziehung mit ihren aktuellen Herausforderungen in Peru und angrenzenden lateinamerikanischen Ländern zu leisten.

Im Jahr 2019 wurde die Lehrerweiterbildung mit folgendem Grundanliegen weitergeführt:
Stärkung der persönlichen und beruflichen Fähigkeiten des Lehrers, Erweiterung seiner Kenntnisse, Entwicklung einer wachsenden Eigenständigkeit bezüglich der pädagogischen Kriterien und Fertigkeiten. Auf diese Weise soll ein Beitrag geleistet werden zur Erziehung mit ihren aktuellen Herausforderungen in Peru und angrenzenden lateinamerikanischen Ländern.

Im Februar begann die zweite Phase der Lehrerweiterbildung und damit das zweijährige Aufbaustudium mit zunehmender Konzentration auf Forschungsaufgaben und die pädagogische Praxis. Die Inhalte der Forschungsarbeiten der TeilnehmerInnen, mit denen sie Ende 2018 ihr Grundstudium abgeschlossen hatten, bildeten die Grundlage für ein erstes, einwöchiges Intensivmodul Anfang Februar (VII. Modul), welches von Christin Brodbeck-Berger und Stefan Langhammer  (Vertretung der Pädagogischen Sektion) begleitet wurde.

 In den folgenden Monaten wurden einmal monatlich Wochendendmodule durchgeführt jeweils mit Grundlagenthemen, Kunst, Methodik-Didaktik und konkreten Unterrichtsbeispielen.

Eine besondere Herausforderung stellte das zweite Intensivmodul im Juli dar (VIII. Modul), welches von Christin Brodbeck-Berger und Florian Osswald (Pädagogische Sektion Dornach) begleitet wurde. Es fand in der Nähe von Cusco auf dem Bauernhof eines Kollegen statt, der dort Schulklassen empfängt im Rahmen von Klassenfahrten und Projekten. Unter recht extremen Bedingungen (kälteste Jahreszeit, Durchführung und Übernachten in Zeltkonstruktionen) konnten die TeilnehmerInnen den pädagogischen Wert und die Grenzen erleben, an welche man bei solchen Vorhaben kommen kann und wie diese gemeinsam mit den Schülern überwunden werden können.

 Schwerpunktthema war die Projektive Geometrie aus dem Unterricht der Oberstufe in Verbindung mit dem leiblichen Aspekt der menschlichen Entwicklung. Darauf bauten die methodisch-didaktischen Themen und Unterrichtsbeispiele auf.

 Ein weiteres Thema war der Aufbau des Fachs Konstruktions-Geometrie in der Mittelstufe.

 

Im Themenbereich der sozialen Aspekte (Gemeinschaftsbildung) wurden Fragen vertieft, wie die Teilnehmer eine langfristige, kontinuierliche pädagogische Zusammenarbeit über die 5 Ausbildungsjahre hinaus aufbauen könnten.

In den Auswertungsgesprächen mit den TeilnehmerInnen kam dieses Jahr besonders zum Ausdruck, wie sich die intensive, kontinuierliche Arbeit an den Grundlagen in Verbindung mit Kunst und Methodik-Didaktik nachhaltig auf die Praxis auswirkt. Die meisten LehrerInnen fühlen sich viel sicherer und selbständiger in der Unterrichtsvorbereitung und –praxis. Auch innerhalb der Weiterbildung zeigt sich ihre wachsende Eigenständigkeit, Initiativkraft und Mitgestaltung. Es entsteht ein wachsendes Bedürfnis über die fünfjährige Ausbildungszeit hinaus die Zusammenarbeit der Lehrer untereinander weiterzupflegen.

 

 

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